Servicemenü: Seitendarstellung

Zu sehen sind bekannte hamburger Persönlichkeiten, die sich für das integrative Hotelprojekt Stadthaushotel HafenCity  einsetzen, so z.B. Henning Voscherau, Hellmuth Karasek, Sky du Mont, Lotto King Karl und zahlreiche weitere.

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Projektbeschreibung, die Macher, der Hintergrund

Win to win – für Behinderte von Behinderten

In einer Periode technischer und organisatorischer Umbrüche und Innovationen hat sich die Schere zwischen den wachsenden Anforderungsprofilen von Unternehmen an ihre MitarbeiterInnen und dem Leistungspotenzial von Menschen, die Arbeit suchen, weiter auseinander entwickelt. Flexibilität, Selbstmanagement sowie der Umgang mit den neuen Technologien sind heute zu Selbstverständlichkeiten geworden.

Vor diesem Hintergrund ist allerdings einem Teil der erwerbsfähigen Bevölkerung der Zugang zur Erwerbsarbeit verwehrt. Dies betrifft im besonderen Maße geistig behinderte und Menschen mit sonstigen Handicaps. Daher stellt sich als bedeutsames gesellschaftliches Problem die Frage nach der beruflichen und sozialen Integration von Menschen, die diesen Anforderungen nicht gerecht werden können.

Durch die beiden Projekte Externer Link Stadthaushotel Externer Link Café MaxB konnte der Träger Externer Link jhj Hamburg in den letzen Jahren umfangreiche Erfahrungen sammeln, die auch eine Antwort auf die oben gestellte Frage ermöglichen. Innerhalb der beiden Projekte werden geistig, körperlich und psychisch Behinderte sowie Drogenabhängige beschäftigt.

Wieder erfolgreich in Arbeit

Die Entscheidung, MitarbeiterInnen nicht nach ihrem Handicap auszusuchen, sondern – wie allgemein üblich – nach dem Stellenanforderungsprofil, ist ein zentraler Ansatz in unserem Konzept. Ein weiterer wichtiger – wenn nicht sogar der entscheidende – Aspekt ist die weitestgehende Ausrichtung der Arbeitsabläufe innerhalb der Betriebe auf die Möglichkeiten der MitarbeiterInnen. Technologischer Fortschritt und die Erfahrung, dass behinderte MitarbeiterInnen längere Zeiträume brauchen, um Arbeitsabläufe zu erlernen, ergeben zusammen die Arbeitsbedingungen.

Das Hotel wird für die behinderten MitarbeiterInnen betrieben, daher steht für die Unternehmensphilosophie, möglichst gute Arbeitsbedingungen für das Personal zu schaffen. Dies ist nicht gleichbedeutend mit geringen Arbeitsanforderungen. Die Erfahrung mit den MitarbeiterInnen ist positiv. Alle sind leistungsbereit, willig und erfüllen die ihnen übertragenen Arbeiten in der Regel zur Zufriedenheit.

Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass behinderte MitarbeiterInnen nicht in allen Bereichen eingesetzt werden können. Was sich aber deutlich feststellen lässt, ist, dass sich ein Hotelbetrieb offensichtlich in besonderer Weise für die Beschäftigung von behinderten Menschen eignet. Dabei führt die erforderliche barrierefreie Gestaltung für die MitarbeiterInnen eines Integrationshotels darüber hinaus dazu, dass Gäste mit Handicap und / oder Mobilitätseinschränkung auf besondere Weise willkommen sind.